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Workshop zu nachhaltiger produziertem Papier

Das Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. und das CSR-Projektbüro der Zentrale für Produktivität und Technologie e.V. (ZPT) laden Fachpublikum der öffentlichen Hand und Kirche, UnternehmerInnen und Interessierte zum Workshop zu nachhaltiger produziertem Papier.

Der Workshop findet am Mittwoch, den 6.11.2013 von 15:00-18:00 Uhr im Vorderhaus des Kultur- und Werkhofes in der Nauwieserstr. 19 in 66111 Saarbrücken statt.
Jupp Trauth vom Forum Ökologie und Papier wird im Workshop darüber informieren, welche Umwelt- und Sozialauswirkungen die Produktion von Papier hat und auch auf die meist gestellten Fragen und Vorurteile zur Nutzung von nachhaltiger produzierten Papieren eingehen. Für welche Umwelt- und Sozialstandards stehen die unterschiedlichen Papiersiegel tatsächlich und halten sie wirklich, was sie versprechen? Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion und Vernetzung der TeilnehmerInnen.

 

Trotz fortschreitender Digitalisierung werden in deutschen Büros jährlich knapp 1 Mio. Tonnen Papier verbraucht. Obwohl Recyclingpapier eine nachweislich bessere Umweltbilanz hat und in der Regel 5-15% günstiger ist als vergleichbares Frischfaserpapier, hat es am Büroverbrauch nur einen Anteil von 10%. Dieser Workshop informiert über die globale Produktion von Papier und vermittelt praktisches Wissen zum Einsatz von nachhaltiger produzierten Papieren.

Anmeldungen richten Sie bitte bis zum 1. November an:
harald.kreutzer@nes-web.de oder 0681-9385-198. Der Teilnahme am Workshop ist kostenfrei und wird gefördert durch das Ministerium für Bildung und Kultur im Saarland, Engagement Global im Auftrag des BMZ, den Katholischen Fonds und Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst, aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Dieser Workshop ist Bestandteil des Projekts „Nachhaltiger Konsum 2013“. Dieses informiert die VerbraucherInnen der öffentlichen Hand, Kirchen, Unternehmen und Privatpersonen über die sozialen und ökologischen Auswirkungen des Konsumverhaltens beispielhaft anhand der Produktion, Nutzung oder Entsorgung von Alltagsgütern.


Der Workshop wird zudem von dem aus ESF-Mitteln finanzierten CSR-Projekt der ZPT durchgeführt. Das Projekt verfolgt das Ziel, den saarländischen Mittelstand zu einer verantwortungsvollen Unternehmensführung zu bewegen. Als Chancen einer verantwortungsbewussten Unternehmensführung lassen sich insbesondere die Aufwertung des Images, die steigende Attraktivität, eine verbesserte Kundenbindung, die Verbesserung der Personalpolitik sowie die Fachkräftesicherung anführen.